Verfahren für die Abdichtung von Decken und Wänden in vier Schritten
Unser Versiegelungs- und Abdichtsystem für Wände und Decken wird in 4 Funktionslagen / Arbeitsschritten aufgetragen. Vorbereitend wird eine eventuell vorhandene Wand-/ Deckenbeschichtung (Putz, Farbe, etc.) entfernt. Löcher, Risse und Unebenheiten werden ausgeglichen. Je feuchter die Wand, umso schneller funktioniert unser Sytem – auch bei stark drückendem Wasser. Aus diesem Grund befeuchten wir die Wand vor und währen den Schritten 1 und 2. Ein zeit- und kostenintensives Vortrocknen von Räumen bzw. Wänden und Decken ist somit nicht notwendig.
Depotgrundierung
Über eine wässrige, hochkonzentrierte Grundierung wird eine zementäre Schlämme aufgetragen.
Depotgrundierung und Depotschicht enthalten spezielle kristallitehaltige Wirkstoffe, die über das natürlich vorhandene Konzentrationsgefälle in den feuchten Untergrund gelangen und dort verdichtend und festigend rekristallisieren.
Depotschicht
Nach der Grundierung wird eine zementäre mineralische Feinspachtelmasse aufgebracht, die als Wirkstoffdepot dient.
Das Produkt wird durch erneute Feuchtigkeit solange reaktiviert, bis der komplette Untergrund durchdrungen und durchgehend trocken ist.
In den so behandelten Wänden und Decken entsteht nach und nach ein gesteinähnliches Mikrokristallgefüge, das sich mit dem umliegenden Mauerwerk vernetzt und dieses stabilisiert.
Zwischenbeschichtung
Nach dem Auftrag der Depotschicht müssen Sie eine Trocknungszeit von zwei Wochen einplanen, um sicherzustellen, dass alle Komponenten vollständig ausgehärtet sind.
Danach erfolgt eine Beschichtung mit einem hochwertigen Epoxidprimer. Diese Schicht verbessert die Haftung der Schlussbeschichtung.
Schlussbeschichtung
Abschließend wird eine epoxidharzgebundene Zweikomponenten Rollenbeschichtung aufgetragen und abgesandet.
Diese finale Schicht bietet nicht nur Schutz, sondern auch eine langlebige und widerstandsfähige Oberfläche und Haftgrund für eventuell nachfolgende Beschichtungen.
Nach diesen 4 Schritten sind die Arbeiten zum Abdichten / Trockenlegen Ihrer Wände und Decken abgeschlossen. 24 Stunden nach der Schlussbeschichtung kann der neue Putz (z. B. in Wohnräumen) aufgetragen werden. Die Wirksubstanz bleibt solange aktiv, bis alle Wassermoleküle gebunden oder verdrängt sind und das Mauerwerk abgetrocknet ist.
Setzen Sie auf unser Abdichtsystem für einen zuverlässigen Schutz Ihrer Bauten gegen eindringendes Wasser und Feuchtigkeit – langfristig und nachhaltig. Der Luftaustausch im Gebäude erfolgt dabei wie gewohnt über das normale Lüften – Bauteile selbst sind nicht für den Luftaustausch vorgesehen, sondern werden gezielt geschützt und stabilisiert.
Ist Ihr Gebäude betroffen?
Feuchte Wände, Schimmelbildung, Salzausblühungen oder ein dauerhaft muffiger Geruch sind oft Hinweise auf eindringende Feuchtigkeit im Mauerwerk.
TAMUSEAL analysiert die Ursache und empfiehlt die passende Lösung für Ihr Gebäude.
Belastungen durch Feuchtigkeit, Schimmel und Radon
Feuchtigkeit kann Gebäude schädigen und die Gesundheit belasten. Auch Radon stellt ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar.
TAMUSEAL analysiert die Ursachen fachgerecht auf Basis aktueller bauphysikalischer Erkenntnisse und setzt gezielt abgestimmte, mehrschichtige Systemlösungen ein. Je nach Bauteil und Situation kommen mineralische Abdichtungssysteme für Boden und Wände oder flächige Abdichtungssysteme für Terrassen, Balkone, Decken und andere Bauteile zum Einsatz – immer passend zum jeweiligen Schadensbild.
Nachhaltigkeit von Abdichtungsverfahren im Vergleich
Abdichtungsverfahren unterscheiden sich deutlich in ihrer Wirkungsweise und langfristigen Stabilität.
Während einige Maßnahmen lediglich einzelne Feuchtewege beeinflussen oder kurzfristige Effekte erzielen, zielen andere Verfahren auf eine dauerhafte Unterbindung des Feuchte- und Wassereintritts im Bauteil ab. Die Grafik zeigt, dass insbesondere systemisch aufgebaute, mineralische Abdichtungslösungen auf eine langfristige Wirksamkeit ausgelegt sind, während punktuelle oder nicht ursachenbezogene Maßnahmen in ihrer Nachhaltigkeit begrenzt sein können.
(Die Angaben basieren auf bauphysikalischer Fachliteratur, WTA-Merkblättern, Lebenszyklusbetrachtungen und praktischen Erfahrungswerten. Die tatsächliche Wirksamkeit ist abhängig von Bauart, Belastung und Ausführung.)
Vorteile der Gebäudeabdichtung mit TAMUSEAL
Abdichtung im Bauteil
Stabilisierung der Bausubstanz
Das Verfahren schützt nicht nur die Oberfläche, sondern wirkt im Baustoff selbst. Geschädigte mineralische Untergründe werden verdichtet, gefestigt und langfristig gegen weitere Feuchteeinwirkung stabilisiert.
Schutz vor Radon
Neben Feuchtigkeit kann auch Radongas über erdberührte Wände und Bauteile in Gebäude eindringen. Durch die flächige Abdichtung wird das Eindringen von Wasser und Radon wirksam reduziert.
Wieder nutzbare Innenräume
Feuchte Keller, muffige Räume und geschädigte Wandflächen schränken die Nutzung eines Gebäudes stark ein. Nach der Abdichtung können Innenräume wieder sicherer, trockener und langfristig sinnvoll genutzt werden.
Warum arbeitet TAMUSEAL anders?
Statt lediglich eine zusätzliche Sperrschicht auf die Oberfläche aufzubringen, setzt TAMUSEAL auf Wirkstoffe, die tief in die Poren, Kapillaren und feinen Risse des Baustoffs eindringen.
Dort beginnt eine kontrollierte Mikrokristallbildung. Die entstehenden Kristallstrukturen wachsen im Mauerwerk weiter, verdichten den Baustoff und verschliessen wasserführende Wege dauerhaft.
Dadurch übernimmt der Baukörper selbst die Abdichtungsfunktion. Feuchtigkeit wird nicht nur an der Oberfläche abgehalten, sondern direkt im Bauteil gestoppt.
Vorteile mit TAMUSEAL
Abdichtung im Bauteil
Stabile Bausubstanz
Schutz vor Radon
nutzbare Innenräume
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